Willkommen bei Campingzeltratgeber.eu!

Hier findest du eine Auswahl der momentan beliebtesten Campingzelte. Außerdem findest du wertvolle Tipps und Tricks damit dein Campingurlaub ohne Pannen verläuft. Die Auswahl an Campingzelten ist heutzutage riesig.

Auf diese Punkte solltest du deshalb beim Zeltkauf achten!

Zuerst solltest du dir überlegen, wozu genau du dein Zelt brauchst. Möchtest du zum Beispiel einen gemütlichen Campingurlaub machen, empfiehlt sich ein komfortables und geräumiges Zelt. Bist du allein in den Bergen unterwegs, wird ein kompaktes, robustes Ein-Mann-Zelt die Wahl sein.

Es gibt grundsätzlich ein paar verschiedene Arten von Campingzelten. Darunter zählen Igluzelt oder Kuppelzelt,  das Tunnelzelt, das Wurfzelt und das Firstzelt.  Auch Kombinationen sind möglich, zB. gibt es Igluzelte mit tunnelförmigen Vorbau. Im Menü kannst du aus den verschiedenen Varianten auswählen.

Wie groß soll mein Campingzelt sein?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Lieber zu groß als zu klein!

Fährst du mit dem Auto auf Campingurlaub und spielt das Gewicht und das Packmaß des Zeltes nicht die Hauptrolle, empfehle ich wirklich, das Zelt größer zu wählen. Soll heißen: Bist du zu zweit unterwegs, ist ein Vier-Personen-Zelt sehr komfortabel!

Warum? Du liegst nicht geschlichtet wie die Ölsardinen und hast auch noch genügend Platz für Rucksack und sonstige Ausrüstung. Außerdem kannst du dich bei Schlechtwetter auch ein wenig bewegen und hast im meist vorhandenen Vorzelt genügend Platz zum Kochen.

Das wird beim Zeltkauf eben häufig übersehen. Du hast im Zwei-Mann-Zelt natürlich zu zweit Platz, aber wenn du noch Rucksack und sonstige Ausrüstung ebenfalls im Zelt verstauen musst, wird’s sehr schnell ungemütlich!

Darum mein dringender Tipp: Lieber ein größeres Zelt wählen wenn Gewicht und Packmaß nicht die Hauptrolle spielen!

Bist du jedoch allein mit dem Rucksack unterwegs, ist geringes Packmaß und niedriges Gewicht sehr wohl ein wichtiges Entscheidungskriterium. Die heutigen High-Tech-Zelte vereinen jedoch geringes Gewicht und hohe Funktionalität.

Ein ganz wichtiger Punkt: Die Heringe!

Bei den allermeisten Herstellern werden nur mickrige Heringe mitgeliefert, die gerade mal auf guten Wiesenuntergrund taugen. Hast du jedoch einen steinigen Untergrund (so wie in Kroatien häufig der Fall), wirst du sehr schnell verzweifeln! Dieser Punkt wird noch wichtiger, wenn du vor hast dir ein Tunnelzelt zu kaufen!

Deshalb ist ganz wichtig:
Besorge dir stabile Heringe wie du sie im Menüpunkt „Zubehör“ findest!!!

Die kosten zwar ein wenig extra, diese Investition wirst du jedoch keine Sekunde bereuen! Die Heringe sind extrem wichtig für die Stabilität deines Zeltes und es macht echt Freude, ein stabiles Zelt zu haben! Nach unzähligen Campingurlauben im steinigen Kroatien weiß ich, wovon ich rede!

Noch ein Tipp: Wenn dir stabile Heringe zu teuer sind, geh zum Baumarkt und kaufe dir lange Nägel wie man sie Zimmermänner am Dach verwenden 😉 ! Diese sind zwar schwerer, aber eben sehr günstig und super stabil!

Die Wasserdichtheit

ist ebenfalls sehr wichtig bei der Kaufentscheidung! Diese wird in mm Wassersäule angegeben. Prinzipiell gilt: je höher die Wassersäule (in mm angegeben), desto dichter ist das Material.

Oberzelte gelten ab etwa 1500mm, Zeltböden ab etwa 2000mm Wassersäule als wasserdicht.Die meisten Campingzelte haben eine deutlich höhere Wassersäule.

Ganz dicht wird ein Zelt jedoch nie sein. Bei Dauerregen kommt es schon vor, dass du auch auf der Innenseite deutlich die Nässe spürt wenn du darüberstreichst. Das ist aber normal. Problematisch wird es erst, wenn sich Tropfen bilden und diese aufs Innenzelt tröpfeln.

Außerdem wird das Kondenswasser, welches sich innen bildet oft mit der Undichtheit von der Außenhülle verwechselt!

Schwachstellen bei der Dichtheit sind natürlich immer auch die Nähte. Diese sind meist vom Hersteller schon versiegelt, dennoch solltest du diese regelmäßig imprägnieren! Wer schon mal ein paar Tage Dauerregen beim Campen erlebt hat, wird wissen was ich meine! Auch die Reisverschlüsse sind natürlich nicht dicht, deswegen solltest du immer darauf achten, dass diese gut abgedeckt sind!

Weitere Punkte, die du beachten solltest:

Achte vor dem Aufbau, dass der Untergrund möglichst eben ist und das keine Steine in den Zeltboden drücken, dein Rücken wird es dir danken. Achte auch darauf, dass der Untergrund möglichst horizontal ist. Ist er schief, wirst du samt Schlafsack und Unterlage davon rutschen!

Achte ebenso darauf, dass dein Zelt möglichst nicht unter Bäumen steht die Harz verlieren! Diese Harzflecken bekommst du so gut wie nicht aus der Zeltplane! Außerdem tropfen die Bäume nachdem es geregnet hat lange nach. Und stell dein Zelt wenn möglich so auf, dass der Wind von hinten kommt!

Dein Campingzelt sollte außerdem nach jeder Nacht gut durchgelüftet werden, damit die angesammelte feuchte Luft und das Kondenswasser, welches sich an der Innenseite der Außenhülle sammelt, entweichen können.

Ganz wichtig nach dem Urlaub: Das Zelt muss vollkommen trocken sein, wenn es zusammengepackt wird da es sonst zu schimmeln und modern beginnt! Ist das der Fall, kannst du es nicht mehr verwenden!

Wenn dein Zelt beim Zusammenpacken feucht oder nass ist und du keine Gelegenheit hast, es zu trocknen ist das halb so schlimm. Packe es trotzdem zusammen und sobald du daheim bist, breite es sofort zum Trocknen aus!

Generell rate ich dir sowieso, dein Campingzelt nach dem Urlaub Zuhause im trockenen nochmals auszubreiten und „nachtrocknen“ zu lassen! Oft ist nämlich auch der Zeltboden an der Unterseite feucht, oder auch die Nähte. Das bemerkst du vielleicht nicht gleich. In der engen Zeltverpackung hat die Feuchtigkeit jedoch keine Chance zu entweichen und dein Zelt wird unweigerlich zu schimmeln beginnen!

Das sind die wichtigsten Punkte, die du beim Zeltkauf beachten solltest!
Nun wünsch ich dir viel Spaß bei der Auswahl deines Zeltes und einen tollen Campingurlaub!
Martin Winkler
Campingzelt